Lebensmittelskandale

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Lebensmittelskandale

In den letzten Jahren hört man immer häufiger von Lebensmittelskandale, wie zum Beispiel Gammelfleisch, den Etiketten-Schwindel bei Bio-Eiern, Antibiotika-Rückstände im Fleisch oder Pestizide auf Obst. Durch all diese Vorkommnisse entsteht der Eindruck, dass unsere Lebensmittel so ungesund sind wie noch nie. Aber dieser Eindruck trügt, eher ist das Gegenteil der Fall. Durch moderne Anbauverfahren, Lebensmittelkontrollen, Kühltechniken und schnelle Transportwege sind unsere Lebensmittel heute sehr sicher. Natürlich gibt es immer ein Restrisiko, welches nie ganz ausgeschlossen werden kann, aber da die Gesellschaft generell sensibler für diese Thematik geworden ist, wird sich vermutlich auch in Zukunft noch einiges zum positiven verändern. Es werden sowohl durch den Bund als auch durch die EU neue Gesetze auf den Weg gebracht, die solche Skandale verhindern sollen.

Gesund essen unterwegs

Viele von uns sind beruflich bedingt fast den ganzen Tag außer Haus. Da bleibt oft keine Zeit gesund zu kochen und regelmäßig zu essen. Häufig gibt es nur fettige Snacks zwischendurch oder das Mittagessen fällt ganz aus – dafür wird dann aber am Abend ordentlich zugeschlagen. Wenn man sich trotzdem gesund und ausgewogen ernähren will, bleibt einem aber trotzdem nichts anderes übrig als sich ein paar Minuten am Tag Zeit zu nehmen um sein Mittagessen vorzubereiten. Belegt Vollkorn-Sandwiches, Rohkost mit Dip, Obst, Nüsse, Naturjoghurt. All das eignet sich hervorragend um gesund und lecker durch den Tag zu kommen. Wer in der Mittagspause lieber mit den Kollegen ins Restaurant geht, kann aber auch hier aufpassen. Als Beilage eigenen sich zum Beispiel prima Salz- oder Folienkartoffeln, anstatt Pommes frites oder Bratkartoffeln. Bei einem Nudelgericht wählen sie eine Soße ohne Sahne.

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Fasten

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Allgemeines zum Fasten

Fasten bedeutet, dass man für einen oder mehrere Tage keine feste Nahrung und keine Genussmittel (zum Beispiel Alkohol) zu sich nimmt. Fasten ist ein Bestandteil vieler Religionen, wird heute aber auch im Rahmen einer Diät, einer Darmsanierung, einer Entschlackung und ähnliches genutzt, dies wird Heilfasten genannt. Viele Menschen nutzen eine kurze Fastenzeit um danach ihre Essgewohnheiten zu verändern bzw. zu verbessern. Bevor man eine Fastenkur beginnt, sollte man mit seinem Arzt sprechen, ob Fasten vom gesundheitlichen Standpunkt her überhaupt in Frage kommt. Grade für Unerfahrene ist es außerdem sinnvoll, sich ärztlichen Rat und Tipps einzuholen. Es gibt unterschiedliche Methoden des Fastens, am bekanntesten ist die nach Buchinger und nach F.X. Mayr.

Fasten nach Buchinger

Diese Fastenkur wurde 1920 entwickelt und ist eine reine Trinkkur. Der Fastende nimmt nur Wasser, Säfte, Tees und Gemüsebrühe zu sich. Das Fasten wird einige Tage vorher vorbereitet (nur noch leichte Kost) und auch nach dem Fastenbrechen muss man wieder langsam anfangen gesunde und vollwertige Nahrung zu sich zu nehmen. Begleitet werden sollte eine solche Fastenzeit durch Wellness und leichte Bewegungsprogramme (Yoga, Spaziergänge). Es ist kein kompletter Verzicht auf Kalorien, durch die Säfte etc. nimmt man etwa 250kCal pro Tag zu sich. So muss der Körper nicht komplett auf jegliche Nährstoffe verzichten.

Fasten nach F.X. Mayr

Bei dieser Fastenmethode ernährt man sich nicht ausschließlich durch Flüssigkeiten, sondern auch durch Milch und Semmeln. Morgens und mittags soll der Fastende einen viertel Liter Milch und ein Brötchen (Dinkel, Roggen oder Weizen) vom Vortag zu sich nehmen. Wichtig ist es jeden Bissen häufig zu kauen (bis zu 30mal) und langsam zu essen. Zwischen den Mahlzeiten sollte mindestens eine fünfstündige Pause eingelegt werden. Der Fastende soll wieder lernen auf seinen Körper zu hören, sein Sättigungsgefühl wahrnehmen, aber vor allem eine Säuberung des Verdauungstraktes. Dies wird durch die Einnahme von Glauber- oder Bittersalz unterstützt.

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Hilfen beim Gewichtsmanagement

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Hilfen beim Gewichtsmanagement

Allgemeines
Gewichtsmanagement kann dabei helfen das eigene Wunschgewicht über einen langen Zeitraum zu halten. Damit sollte man aber außer der Nahrung auch andere Einflussfaktoren beachten, wie zum Beispiel Alter, soziales Umfeld oder physische Aktivität. Um dieses Ziel zu erreichen benötigt man Disziplin. Je länger man aber einen gesunden Ernährungsstil beibehält, desto besser gewöhnt man sich daran und desto einfacher fällt es einem mit der Zeit sich ausgewogen zu ernähren. Aller Anfang ist schwer, trotzdem ist es immer wert den Schritt zu einem gesunden Körpergefühl zu wagen.

Ernährungspyramide

Ernährungspyramiden sind einfach zu verstehen und erklären sich durch ihre grafische Darstellung im Grunde von allein. Sie geben auf verschiedenen Ebenen an, wie viel man von etwas zu sich nehmen sollte. Je weiter oben das Nahrungsmittel zu finden ist, desto weniger sollte man davon essen. Die Basis der Pyramiden bilden (ungesüßte) Getränke, es folgen: Obst und Gemüse, Getreideprodukte, Milch und Milchprodukte, Fleisch und Fisch und zu guter Letzt Fett und Süßigkeiten. Die Pyramide sollte nicht zum Maß aller Dinge erhoben werden, dennoch bietet sie eine erste und einfache Orientierungshilfe. Kritisiert wird zum Beispiel, das keine Rücksicht auf verschiedene Altersgruppen genommen wird und das nicht zwischen „guten“ und „schlechten“ Fetten unterschieden wird.

Ernährungsplan

Wenn man beginnt sein Essverhalten zu ändern, kann es am Anfang hilfreich sein, sich eingehend zu informieren und schließlich einen ausgewogenen Ernährungsplan zusammenzustellen. Dieser sollte den persönlichen Zielen und Bedürfnissen angepasst sein. Er kann zum Beispiel eine Einkaufsliste enthalten, neue Rezepte, die man ausprobieren möchte, usw. So behält man einen Überblick darüber, was und wie man isst und wird sich in seiner Ernährung bewusster. Am besten plant man für eine Woche im Voraus, schreibt auf, wie viel und was man jeden Tag zu sich nehmen will. Wenn man sich bereits frühzeitig darüber Gedanken gemacht hat, beugt man der Gefahr vor, abends vor dem leeren Kühlschrank zu stehen und dann doch zu Fast Food oder einem Fertiggericht zu greifen. Der Plan sollte jedoch nicht zu starr sein, lassen Sie auch etwas Platz für kleine Sünden.

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Gesundheit berechnen

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Gesundheit berechnen
Glykämischer Index

Der glykämische Index gibt Aufschluss darüber, wie stark ein Lebensmittel die Höhe des Blutzuckerspiegels beeinflusst. Dies ist abhängig von Art und Höhe der enthaltenen Kohlenhydrate. Lebensmittel mit niedrigem glykämischem Index (GI) wirken sich positiv auf Blutzuckerwerte und Insulinausschüttung aus. Auch das Sättigungsgefühl soll Studien zufolge länger vorhalten, wenn man Lebensmittel mit niedrigem GI zu sich nimmt. Der GI ist wissenschaftlich umstritten, da er von vielen Faktoren beeinflusst wird (zum Beispiel durch die Kombination verschiedener Lebensmittel während einer Mahlzeit oder dem Grad der Verarbeitung). Des Weiteren ist die Aussagekraft eingeschränkt, weil bei der Berechnung des GI die aufgenommene Menge unberücksichtigt bleibt.

Body-Mass-Index

Der Body-Mass-Index, auch BMI genannt, bewertet das Körpergewicht in Relation zur Körpergröße. Hieran lässt sich grob abschätzen ob man Über- oder Untergewichtig ist oder ob man im normalen Bereich liegt. Er wird berechnet durch das Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Der Wert gilt jedoch inzwischen als überholt, da er weder das Geschlecht, das Alter, noch den individuellen Körperaufbau (zum Beispiel verschiedene Anteile von Fett- und Muskelmasse) berücksichtigt. Für ein genaueres Ergebnis empfehlen Ärzte zusätzlich den Körperfettanteil messen zu lassen.

Elektronische Assistenten

Vielen Menschen fällt es schwer den Überblick über ihre Ernährung zu behalten und auf ihren Körper zu hören. Oft weiß man nicht, wie viel Energie man wirklich verbraucht, wann man satt ist und wie viele Kalorien, man durch welche Lebensmittel zu sich genommen hat. Dafür gibt es neuerdings viele moderne Helfer, die einem den Weg durch den Ernährungsdschungel bahnen sollen und bei der gesunden Ernährung unterstützen sollen. Zum Beispiel gibt es Food Control Küchenwaagen, die für Lebensmittel den Kalorien- und Nährstoffgehalt berechnen (diese Waagen sind nicht für Fertiggerichte geeignet) oder Ernährungsrechner, der auch Alter, Geschlecht und Größe mit einbeziehen kann. Auch für Sportler gibt es hilfreiche Widget, wie zum Beispiel eine Pulsuhr, die auch den Energieverbrauch errechnet oder einen Schrittzähler, der den aktuellen Kalorienverbrauch anzeigt.

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Ernährungsformen

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Ernährungsformen
Vegetarismus

Vegetarismus bezeichnet eine Ernährungsweise ohne Fleisch (und Fisch). Dies ist keineswegs eine moderne Erscheinung, erste Belege über diesen Lebensstil gibt es bereits aus der Antike. Es gibt viele verschiedene Gründe, warum jemand Vegetarier wird. Wichtig sind zum einen die gesundheitlichen Aspekte, sowie auch ökologische Gründe. Viele sehen sich auch in ethischer Verantwortung gegenüber den Tieren. Viele Kritiker warnen vor Mangelerscheinungen, wenn man sich vegetarisch ernährt. Doch dies kann durch eine ausgewogene und abwechslungsreiche Zusammenstellung der Lebensmittel umgangen werden.

Veganismus

Veganismus ist mehr eine Lebenseinstellung, als eine Ernährungsweise. Veganer verzichten auf jegliche tierische Produkte. Viele beziehen dies nicht nur auf ihre Ernährung, sondern auch auf weitere Lebensbereiche. Sie achten darauf auch im Alltag Dinge zu nutzen, die frei von tierischen Erzeugnissen und Tierversuchen sind. Der Veganismus ist eine extreme Form des Vegetarismus und aus diesem hervorgegangen. Veganer wollen vor allem die Ausbeutung und Schlachtung von Tieren verhindern. Sie boykottieren ebenfalls Zoo, Zirkus und ähnliche Einrichtungen, in denen Tiere nicht artgerecht gehalten werden. Wer vegan leben möchte sollte regelmäßig ein Blutbild erstellen lassen, um das Risiko einer Mangelerscheinung zu umgehen. Ob es gesund ist sich nur von tierfreien Produkten zu ernähren ist umstritten. In Deutschland leben etwa 600.000 Menschen vegan.

Rohköstler

Rohköstler ernähren sich hauptsächlich von ungekochten Lebensmitteln. Alles, was über 40 Grad Celsius erhitzt wurde, ist ihrer Meinung nach frei von Vitaminen und Nährstoffen. Zu Rohkost gehören Obst und Gemüse, Salat, Nüsse, Samen, kaltgepresste Öle, Kräuter. Rohkost-Ernährung muss nicht fleischfrei sein, wichtig ist nur, dass die Nahrung nicht gekocht, gebacken, gebraten, pasteurisiert oder ähnliches wurde. Ernährungswissenschaftler raten von dieser doch recht einseitigen Ernährungsform ab, da Rohköstler auf viele wertvolle Kohlenhydrate verzichten und es schnell zu einer Mangelernährung kommen kann, aber auch, weil Giftstoffe oder Bakterien, die viele Lebensmittel enthalten können, normalerweise durch das kochen abgetötet werden, Rohköstler nehmen diese jedoch zu sich.

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Nahrungsunverträglichkeiten

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Nahrungsunverträglichkeiten

Symptome von Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind oft Bauchschmerzen, Hautausschlag, Durchfall oder Übelkeit. Die einzige Möglichkeit das zu umgehen ist nur, die Lebensmittel zu meiden, die die Inhaltsstoffe haben, auf die man allergisch reagiert. Eine Unverträglichkeit ist nicht mit einer Allergie gleichzusetzen. Eine Unverträglichkeit basiert auf einem Fehler im Stoffwechsel. Es fehlt meistens an bestimmten Enzymen, sodass die Stoffe nicht richtig abgebaut werden können.

Laktoseintoleranz

Die Laktoseintoleranz ist die häufigste Nahrungsmittelunverträglichkeit. Der Organismus ist nicht in der Lage Milchzucker richtig zu verdauen. Dies kann genetisch bedingt sein und ist nicht heilbar. Dies nennt sich primäre Laktoseintoleranz. Bei der sekundären Laktoseintoleranz, liegt eine Störung der Darmschleimhaut vor. Diese kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden (Alkoholismus, längere Einnahme von Antibiotikum, Infektionskrankheiten, etc.). Sie geht normalerweise vorüber, wenn der Grund für die geschädigte Darmschleimhaut beseitigt wurde.

Fructoseintoleranz

Fructose ist ein Zucker, der in Früchten und allen Produkten, die aus Früchten hergestellt werden, vorkommt. Aber auch normaler Haushaltszucker enthält Fructose. Als Betroffener muss man genau aufpassen, was man isst und sich eingehend informieren. Wird eine Fruchtzuckerunverträglichkeit durch einen Atemtest festgestellt, sollte die erste Zeit komplett auf Lebensmittel verzichtet werden, die Fructose oder anderen Zucker enthalten. Nach dieser Zeit, die bis zu einem Jahr dauern kann, ist es den meisten Menschen mögliche täglich eine geringe Menge Fruchtzucker zu sich zu nehmen.

Glutenintoleranz

Gluten ist ein Eiweißbestandteil von Getreide (Klebereiweiß) und ist demnach in allen Lebensmitteln enthalten, in denen Getreidesorten verarbeitet sind. Inzwischen finden sich Handel schon viele glutenfreie Produkte, diese sind meistens mit einer durchgestrichenen Ähre gekennzeichnet. Wer starke Symptome aufweist und seine Ernährung nicht umstellt, muss mit weitreichenden physischen Konsequenzen rechnen (z.B. eine irreversible Beschädigung des Dünndarms, Mangel an Nährstoffen). Bisher ist nicht endgültig geklärt, wodurch eine Glutenintoleranz auftritt.

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Ernährungsmythen

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Ernährungsmythen

Um Essen ranken sich viele Mythen, die sich hartnäckig bereits über Jahrzehnte halten. Doch welche stimmen wirklich?

  • 1. Light-Produkte sind gesünder.

    Das stimmt nicht, da es zum einen nicht gesetzlich geregelt ist, welche Anteile um wie viel reduziert sein müssen, dies ist immer dem Hersteller überlassen. Oft ist es so, dass zum Beispiel der Fettanteil reduziert ist, dafür der Zuckeranteil aber höher. Zum anderen suggeriert ein Light-Produkt, das es in Ordnung sei, mehr davon zu essen. So nimmt man am Ende doch mehr Kalorien zu sich, als man es mit dem normalen Produkt vielleicht getan hätte. Man sollte vor dem Kauf und Verzehr immer die Angaben auf den Verpackungen lesen und diese eventuell mit dem normalen Produkt vergleichen.

  • 2. Salat hat viele Vitamine.

    Falsch. Salat besteht zu 95% aus Wasser. Er enthält also kaum Vitamine oder Ballaststoffe. Jedoch ist er kalorienarm und kann den Magen füllen, ohne dick zu machen. Wenn man Salat für eine gesunde ausgewogene Ernährung nutzen möchte, sollte man noch Gurken, Tomaten, Möhren, Paprika etc. hinzufügen.

  • 3. Bio ist gesünder.

    Nein, das stimmt nicht. Ein Bio-Lebensmittel enthält nicht mehr Vitamine oder Nährstoffe als ein anderes Produkt. Es konnten zwar weniger Pestizide nachgewiesen werden, aber ganz frei sind die Bio-Produkte davon auch nicht. Darum geht es aber auch bei „Bio“ gar nicht. Es geht darum, dass diese Produkte besser für die Umwelt sind und um nachhaltigen Anbau. Es geht um Klimaschutz, Artenschutz, Gewässerschutz, etc.

  • 4. Eier beeinflussen den Cholesterinspiegel.

    Das ist falsch. Eier enthalten zwar viel Cholesterin, aber dieses geht nicht unmittelbar in die Blutbahn. Studien zeigen, dass das Essen von Eiern einen kaum merkbaren Einfluss auf den Cholesterinspiegel hat. Eigentlich sind Eier sogar sehr gesund, sie enthalten viele lebenswichtige Nährstoffe.

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Essstörungen

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Essstörungen

Essstörungen gibt es in den unterschiedlichsten Formen und vor allem entstehen sie auch aus unterschiedlichen Gründen und können in allen Altersstufen in Erscheinung treten. Trotzdem sind Jugendliche die Gruppe, bei der Essstörungen statistisch am häufigsten auftreten. Es kann nicht pauschalisiert werden, was eine Essstörung auslöst. Im Einzelfall kann dies auf alles Mögliche zurückgeführt werden, zum Beispiel auf Perfektionismus, Selbstzweifel, ein geringes Selbstwertgefühl oder familiäre Probleme. Meistens ist es eine Kombination aus den verschiedenen Faktoren. Wenn jemand unter einer Essstörung leidet, ist sein ganzes Leben und Denken von Essen bestimmt. Der Mensch beginnt sich über das was er isst (oder nicht isst) zu definieren. Essstörungen treten in verschiedenen Formen auf. Die bekanntesten sind die Magersucht (Anorexie), die Ess-Brech-Sucht (Bulimie) und die Ess-Sucht (Binge-Eating-Störung).

Magersucht (Anorexie)

Magersucht ist eine Krankheit, die häufiger bei Frauen auftritt, von der aber auch Männer betroffen sein können. Der Patient hungert immer weiter, sodass er dünner und dünner wird. Trotzdem empfindet er selbst seinen Körper noch immer als zu dick und hat eine komplett verzehrte Wahrnehmung und ein völlig falsches Selbstbild. Magersucht kann viele physische Folgen zur Folge haben und sogar zum Tod führen, da sich der Nährstoffmangel irgendwann nicht mehr kompensieren lässt. Viele führen die Magersucht vor allem bei jungen Frauen auf das geltende Schönheitsideal und die vielen Magermodels zurück. Dies kann zwar dazu beitragen, jedoch ist der Krankheitsauslöser viel komplexer. Betroffene treiben oft exzessiv Sport und nehmen Appetitzügler ein.

Ess-Brech-Sucht (Bulimie)

Bulimiekranke leiden unter heimlichen Essattacken. Die Nahrung die dabei aufgenommen wurde, wird danach absichtlich erbrochen. Grund ist eine unnatürlich hohe Angst davor dick zu werden. Zwischen den einzelnen Ess- und Brechattacken wird oft eine Dauerdiät eingehalten. Betroffene versuche ihre Krankheit zu verheimlich, sie schämen sich. Mit den Essattacken wird häufig versucht etwas zu kompensieren, der Erkrankte versucht so seine innere Angespanntheit zu lösen. Folgen können Zahnschäden, Verätzung der Speiseröhre, Muskelschwäche und vieles mehr sein. Patienten kommen selbst nicht wieder auf den richtigen Weg. Erst muss eine Einsicht stattfinden, dass man krank ist und Hilfe braucht und der nächste Schritt muss dann unweigerlich eine Therapie sein.

Ess-Sucht (Binge-Eating-Störung)

Menschen, die unter der Binge-Eating-Störung leiden, haben häufig Heißhungerattacken und essen unkontrolliert und ohne dass irgendwann ein Hungergefühl eintritt. Anders als Bulimiekranke erbrechen sie die Nahrung jedoch nicht wieder. Die Nahrungsmittel die bei solchen Essattacken aufgenommen werden, sind häufig sehr zucker- und kalorienreich. Auch wenn die Attacken nur von kurzer Dauer sind, können sie über einen längeren Zeitraum zu Übergewicht führen, da oft mehr als 3000kcal aufgenommen werden. Binge-Eating ist die verbreitetste Essstörung. Gegessen wird aus Scham meistens allein und hinterher ekelt sich der Betroffene oft vor sich selbst. Das Essen ist meist ein Ersatz zur Befriedigung von emotionalen Bedürfnissen.
All diese Krankheiten haben psychische Ursachen und führen oft zu Vereinzelung und Isolation, da Betroffene versuchen ihre Krankheit so lange wie möglich vor ihrer Umwelt geheim zu halten. Dadurch kann noch zusätzlich eine Depression ausgelöst werden.

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Fette

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Allgemeines zu Fetten

„Fett macht fett“, eine gängige Annahme, die aber so nicht ganz richtig ist. Es kommt immer auf das Fett an. Es gibt sowohl gesunde als auch ungesunde Fette. Außerdem sind sie ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung, da sie Energie liefern (mehr als doppelt so viel wie Kohlenhydrate und Eiweiß) und wichtig für den Aufbau von Zellmembranen und Hormonen sind. Des Weiteren ist Fett ein Geschmacksträger. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen, die keine körperliche Arbeit verrichten, etwa 30% des täglichen Energiebedarfs über Fett aufzunehmen. Statistisch jedoch nehmen die meisten Deutschen ca. 7% mehr Fett zu sich.

Gesättigte Fettsäuren

Der Anteil der gesättigten Fettsäuren sollte bei der Nahrungsaufnahme am geringsten sein. Gesättigte Fettsäuren sind zum Beispiel in vielen Fertiggerichten, Fleisch, Chips oder Käse enthalten. In großen Mengen verlangsamen sie den Stoffwechsel und erhöhen das Herzinfarktrisiko und den Cholesterinspiegel. Außerdem können sie vom Körper nur schwer verarbeitet werden und werden deshalb in den Fettdepots des Körpers eingelagert. Das führt schnell zu Übergewicht. Der Körper kann diese Fettsäure selbst bilden und daher muss und sollte sie nur in geringen Mengen über die Nahrung aufgenommen werden.

Ungesättigte Fettsäuren

Man unterscheidet zwischen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren (mehrfach ungesättigte Fettsäuren werden nochmal in Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren unterteilt). Einfach ungesättigte Fettsäuren sind in Nüssen, Lachs, Thunfisch, Oliven, Olivenöl und Rapsöl enthalten, aber auch sie können vom Körper selbst hergestellt werden. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (auch essenzielle Fettsäuren genannt), müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Der Körper ist nicht in der Lage diese selbst zu produzieren. Sie sind aber wichtig, da sie den Fettstoffwechsel regulieren und den Cholesterinspiegel senken. Man findet Omega-6-Fettsäuren in Sonnenblumen- und Weizenkeimöl.

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Wichtige Nährstoffe

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Wichtige Nährstoffe

Vitamine/Vitaminmangel

Zu einer gesunden Ernährung gehören Vitamine, die über die Nahrung aufgenommen werden. Vitamine sind unter anderem so wichtig, weil sie den Aufbau von Zellen, Knochen und Blutkörperchen fördern. Durch eine mangelnde Aufnahme von Vitaminen (Hypovitaminose genannt) können Krankheitssymptome auftreten, die sich aber in den meisten Fällen wieder legen, wenn genügend Vitamine zugeführt werden. Die Symptome können zum Beispiel Blutarmut, Haarausfall, rissige Fingernägel oder auch Gelenkschmerzen. Die Dosis der aufgenommenen Vitamine sollte in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Ursache ist fast immer eine falsche oder eine Mangelernährung.

Obst und Gemüse

Eine Faustregel besagt, dass man fünfmal am Tag eine Portion Obst oder Gemüse zu sich nehmen soll. Diese Regel ist schwer einzuhalten, da viele ganztägig außer Haus sind oder man auch einfach mal nicht daran denkt. Es muss nicht immer so viel sein, trotzdem sollte jeder darauf achten, auch Obst und Gemüse in seine Ernährung miteinzubeziehen. Man sollte auf Obst oder Gemüse zurückgreifen, welches momentan Saison hat und vielleicht sogar in der näheren Umgebung angebaut wurde. Dies ist meist frischer, günstiger und es schont die Umwelt, da die Nahrung vorher nicht erst um die halbe Welt transportiert werden musste. Obst und Gemüse enthalten aber nicht nur Vitamine, sondern auch Ballaststoffe.

Ballaststoffe

Ballaststoffe sind unverdauliche Fasern, die die Verdauung anregen, da sie im Darm aufquellen. Ballaststoffe finden sich hauptsächlich in pflanzlichen Lebensmitteln wieder. Etwa 30 Gramm Ballaststoffe sollte ein erwachsener Mensch täglich zu sich nehmen. So verringert sich das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und einen zu hohen Cholesterinspiegel. Generell wird zwischen löslichen und unlöslichen Ballaststoffen unterschieden. Unlösliche Ballaststoffe vergrößern ihr Volumen und binden Flüssigkeit. Dadurch wird der Darm angeregt und die Verdauung beschleunigt. Lösliche Ballaststoffe dagegen binden Gallensäuren. Dies führt dazu, dass die Blutfettwerte positiv beeinflusst werden.

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